Wahlergebnis verpflichtet: Homberg wird besser!
Ein Sitz mehr für Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Mit 11,3 % der Stimmen und vier Sitzen
ziehen Bündnis 90/DIE GRÜNEN in die neue
Stadtverordnetenversammlung. Damit bekommt grüne Politik mehr
Gewicht in Homberg - eine Verpflichtung, die wir gerne annehmen.
Die
Mehrheitsbildung wird in der neuen Stadtverordnetenversammlung
schwieriger werden. Mit der FWG ist eine neue starke Kraft im
Parlament. dies kann eine neue Chance sein, alte Blockaden zu
brechen.
Konstruktive Politik für Homberg
Bündnis 90/Die Grünen wollen einen neuen,
konstruktiven Politikstil in Homberg. Die neue Fraktion wird sich
auf Ideen und Inhalte konzentrieren und nicht den Lagerkampf oder
die ständige Auseinandersetzung mit dem Bürgermeister suchen.
Es
gibt viele Punkte, die in Homberg angegangen werden müssen:
Verkehrsbelastung durch Logistiker
Immer mehr Logistiker werden in das Homberger
Industriegebiet gelockt, obwohl in Knüllwald autobahnnah ein
gemeinsames Industriegebiet mit hohen Investitionen erschlossen
wurde - ideal für Logistikbetriebe.
Die geplante Verkehrsführung zu einem neuen
Logistiker in den alten Viessmann-Hallen soll durch das
Holzhäuser Feld und die Ostpreußenkaserne führen. Diese Lösung
führt zu erheblichen Lärmbelastungen für die Anlieger - aber
auch für die gesamte Stadt. Hier muss eine bessere Lösung
gefunden werden.
Entwicklung der Innenstadt
Ein Einkaufszentrum ist nicht alles. Die
Innenstadt insgesamt muss belebt werden und auch als Wohnort
wieder attraktiv werden. Die bisher vorgelegten Pläne für das
Einkaufszentrum sind nicht ausreichend.
Hier muss eine bessere Lösung gefunden werden,
die historische Bausubstanz und modernes Wohnen und Einkaufen
miteinander in Verbindung bringt, damit die Menschen wieder
gerne in der Altstadt einkaufen, wohnen und leben.
Regionale Energie hat Vorrang
Bündnis 90/DIE GRÜNEN wollen den sofortigen
Atomausstieg nicht erst seit der Katastrophe in Japan. Atomkraft
ist nicht beherrschbar, sie gefährdet unser Leben ständig. Wir
wollen die Förderung regionaler Energien. Homberg hinkt noch
hinterher - das soll sich ändern.
Auch für Homberg kann regionale Energie eine
Chance sein: Bürger-Windparks halten die Erlöse aus der
regenerativen Energie in der Region, alle können profitieren und
Energie wird da erzeugt, wo sie verbraucht wird.
Dies sind nur drei Schwerpunkte der künftigen
Monate. Die Schuldensituation der Stadt wird ein weiterer
Schwerpunkt sein, den wir in den Griff bekommen müssen. Dies
wird nur in konstruktiver Zusammenarbeit möglich sein.
Die Wählerinnen und Wähler haben
deutlich gemacht, dass sie diese Zusammenarbeit für Homberg
fordern - Bündnis 90/DIE GRÜNEN werden diese Forderung
aufgreifen. Politik in Homberg muss offen, ideenreich und
bürgernah werden. Die neue Fraktion ist dabei!
Folgende Hombergerinnen und Homberger wurden für Bündnis
90/Die Grünen in die Stadtverordnetenversammlung gewählt (nach den
Wahlen zum Magistrat können Nachrücker in die Fraktion einziehen):
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- Klaus Bölling, Krankenpfleger,
Betriebsratsvorsitzender Asklepios Schwalm-Eder, 49, Homberg
Mit 2442 Stimmen gewählt
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- Hilmar Höse, Erzieher und Diakon, 44,
Homberg
Mit 2021 Stimmen gewählt
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- Ulrike Otto, sozialpädagogische
Betreuerin, 54, Homberg-Mörshausen
Mit 1967 Stimmen gewählt
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- Dietrich Habbishaw, Kaufmann, Teppichweber,
63, Homberg-Rückersfeld
Mit 1906 Stimmen gewählt
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NachrückerInnen:
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- Delf Schnappauf, parteilos, Dipl. Ing., 66,
Homberg-Wernswig
,Mit 1905 Stimmen gewählt
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- Kerstin Hinkelthein,
parteilos, Gewerkschaftssekretärin (ver.di), 46,
Homberg-Sondheim
Mit 1884 Stimmen gewählt
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- Marcel Smolka, Student der Geoökologie, 24,
Homberg-Holzhausen
Mit 1676 Stimmen gewählt
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